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Neues aus der Gartenstraße

Bauverbot auf Schutzzone II: Au-West gehört zum Au-Brunnen!

Drangvolle Enge herrscht im Güterbahnhof-Viertel, während die Autos nebenan reichlich Fläche haben.

Drangvolle Enge herrscht im Güterbahnhof-Viertel, während die Autos nebenan reichlich Fläche haben.

Bauverbot auf Schutzzone II: Au-West gehört zum Au-Brunnen!

Am Sonntag, 26. Juli sprach auch Angelika Reicherter von den Martin-Bonhoeffer-Häusern, die in mehreren Stadtteilen wertvolle Sozialarbeit für Jugendliche leisten:

 

"Wir stehen hier, nicht um den Klimaschutz zu gefährden, im Gegenteil! Unser Anliegen ist ein Beitrag für den Klimaschutz!!

 

Warum?

 

Weil der Erhalt einer Grünfläche  der größte Beitrag ist,  den man zum Klimaschutz überhaupt leisten kann.!!!!!

Das Grün der  Erde und der Schutz von Wasser ist die Grundlage allen Lebens.

 

  • Denn Grünflächen reduzieren die vom Verkehr verursachten Emissionen
  • Grünflächen schaffen Frischluftzonen
  • Grünflächen reduzieren die stetig wachsende  Versiegelung
  • Grünflächen wirken der Erwärmung entgegen.
  • Und zu guter Letzt: Grünflächen wirken beruhigend auf den Menschen und dienen dem Erhalt menschlicher Gesundheit!

 

Wir stehen hier auf einem Wasserschutzgebiet. Dieses Gebiet gehört zur Wasserschutzzone 2, dort drüben hinter dem Zaun befindet sich Wasserschutzzone 1

 

Es handelt sich hier um ein Trinkwasserschutzgebiet.

Ganz generell gesprochen dienen die Wasserschutzzonen dazu, dass das hier gesammelte und  gewonnene  Wasser vor Verschmutzung geschützt wird. So dass das Wasser jederzeit bei Bedarf ins Trinkwasser eingespeist werden kann.

 

Was genau bedeuten diese Wasserschutzzonen 1 und 2?

das möchte ich hier nochmals ins Gedächtnis rufen:

 

Die Schutzzone I ist beim Aubrunnen außerordentlich groß.

Es besteht

absolutes Betretungsverbot und ist deshalb eingezäunt und mit hunderten

von Bäumen bepflanzt.

Die Schutzzone I wird auch „Fassungsbereich“ genannt.

Sie definiert den direkten Bereich im Wasserschutzgebiet

um die Wassergewinnung (hier das Pumphäuschen) herum.

Im Allgemeinen beträgt die Ausdehnung der Schutzzone I mindestens

10 m im Radius um die Wassergewinnung herum. In diesem sensiblen

Bereich wird das Grundwasser ganz besonders vor Verunreinigung geschützt. Eine Nutzung

der Bodenflächen in diesem Bereich ist nicht zugelassen.

 

Die Schutzzone II (das ist die Fläche bis zum Zaun, also wo wir nun alle stehen)

schützt den Aubrunnen vor Verunreinigung durch bakteriologische und pathogene Keime. Sie muss so groß sein, dass das Grundwasser, das der Brunnen anzieht, mindestens 50 Tage benötigt, bis

es beim Brunnen ankommt. Die Verkeimung nämlich ist in der Regel (vor allem durch Sauerstoffmangel) in 50 Tagen abgebaut. In dieser Zone legt das Landesgesetz ein absolutes Bebauungsverbot fest.

 

Die Stadt Tübingen kündigt auf ihrer Homepage an, dass für die Bebauung dieser Fläche mit einer Solarthermie-Anlage erst eine rechtliche Grundlage geschaffen werden muss. D.h. es muss eine Änderung im Bebauungsplan und eine Änderung im Flächennutzungsplan herbei geführt werden.

 

Wir von den AG Freiflächen respektieren die Wasserschutzzonen! Wir sehen hier eine Freifläche für alle Generationen, die keinen Widerspruch zum Wasserschtz darstellt.  

Vielen Dank!!!!

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